Publika­tionen

  • CAPA in der Praxis - Das Ohr am Markt

    In allen Wirtschafts­be­reichen ist die Behandlung von Problemen und der Versuch, mögliche Probleme zu identi­fi­zieren und dann zu vermeiden eine typische unterneh­me­rische Heraus­for­derung.

    Die Motivation ist offensichtlich, denn Probleme haben oft eine hohe finanzielle Auswirkung auf die Organi­sation. Die Fähigkeit, bestehende Probleme konsequent anzugehen und Verfahren zur Vermeidung zukünftiger Probleme zu instal­lieren, ist eine der wesent­lichen Voraus­set­zungen für Kunden­zu­frie­denheit und guten Geschäfts­erfolg.

  • Nachhal­tigkeit statt fire fighting

    Bei Kunden­re­kla­ma­tionen geordnet und nachvoll­ziehbar vorzugehen, das ist das Ziel eines Verfahrens, das sich vor allem in der Automobil-Industrie in den letzten Jahren etabliert hat. Dieses so genannte 8D-Verfahren wird nun auch in anderen Branchen mehr und mehr zum Standard bei Reklama­tionen. Neu ist seine interne Anwendung, wenn beispielsweise wegen Planungs- oder Prozess­fehlern große Werte vernichtet wurden oder es zu Schäden oder Unfällen kommt.

    Aber auch das bekannte 8D-Verfahren hat seine Tücken: Oftmals wird der Vorgang gar nicht bis zum Ende durchgeführt, sondern man begnügt sich mit den so genannten Sofort­maß­nahmen, ohne etwas intern aus dem aufgetretenen Fehler zu lernen. Nicht selten wird die angemessene Dokumen­tation nicht oder nicht ausreichend nachweisbar sein.

  • Ein Restrisiko bleibt immer

    Der Nachweis eines Risiko­ma­nagements ist kein einmaliger Kraftakt, sondern es besteht die Verpflichtung, einen geplanten Ablauf festzulegen und unter anderem auch laufend „relevante Informa­tionen aus der Herstellung und den folgenden Phasen“ zu sammeln und zu bewerten.

    Hersteller von Medizin­pro­dukten müssen im Rahmen des Konfor­mi­täts­be­wer­tungs­ver­fahrens eine Risiko­be­ur­teilung und -beherr­schung und ein systema­tisches Verfahren nachweisen, um Herstell- und Markter­fah­rungen auszuwerten und daraus erforderliche Korrekturen durchzu­führen.

    Eine genauere Beleuchtung dieser beiden Aspekte lohnt.

  • Risiko­ma­nagement in der Medizin­technik

    Hersteller von Medizin­pro­dukten haben es nicht einfach: Gesetze und Verord­nungen erfordern eine sorgfältige Identi­fi­zierung und Bewertung der sogenannten Restrisiken. Erst nach Vergleich mit dem „medizi­nischen Nutzen“ dürfen Produkte für den kommer­ziellen Vertrieb freigegeben werden.

  • APQP - die Basis für eine erfolg­reiche Nullfeh­ler­strategie

    Ursprünglich in den USA entwickelt, spielt heute das APQP eine nicht mehr wegzudenkende Rolle in der gesamten Automotive-Industrie.

    Das systema­tische Vorgehen ist einer der wichtigsten Erfolgs­faktoren für gelungene Produkt und Prozes­s­ent­wicklung, die Qualitäts- und Kostenziele erreicht. Denn Design- und Produk­ti­ons­fehler sind oft mit aufwändigen Nachar­beiten verbunden. Kostenziele werden nicht erreicht, Rückruf­aktion und Produkt­haf­tungs­an­sprüche drohen.

  • Risiko­ma­nagement - eine unverzichtbare Investition

    Technische Risiken sind oft die Folge komplexer Zusammenhänge.

    Wenn sie auftreten, können große und größte Schäden ausgelöst werden. Die Fehler­aus­wirkung kann sich auf finanzielle Folgen beschränken, kann aber auch das Firmenimage nachhaltig beschädigen und/oder strafrechtliche Konsequenzen für die Unterneh­mens­leitung bzw. die leitenden und ausfüh­renden Mitarbeiter mit sich bringen.

  • Modernes Risiko­ma­nagement

    Kernkraft- wie auch Luft- und Raumfahrt­in­dustrie machen uns ständig bewusst, mit welchem immensen Aufwand man Risiken vermeiden kann, ohne dass es nicht doch irgendwann zu grossen Störfällen kommen kann.

    Wenn sich Risiken nicht ganz vermeiden lassen, dann muss man mit ihnen umgehen lernen.

    Der Unternehmer muss sie kennen, transparent vorliegen haben (Tracea­bility), bewerten und beherrschen, wenn er keine bösen Überra­schungen erleben will.

  • FMEA: Moderation als Erfolgs­faktor

    Die Fehler­mög­lichkeits- und Einfluss­analyse (FMEA) ist etabliert als ein wirkungs­volles Tool zur Fehler­ver­meidung in Unternehmen vieler Branchen. In der Praxis gibt es aber immer wieder Schwie­rig­keiten, die eine effektive und effiziente Anwendung der Methode behindern.